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Nachhallmessung

Anwendungsgebiet

  • Nachhallmessung zur Qualitätsbeurteilung der Übertragung von Sprache und Musik.
  • Nachhallmessung zur Beurteilung von Schallpegelsenkungen in Arbeitsräumen, Werkstätten usw.

Funktionsprinzip

Die Nachhallzeit ist die Zeit, die nach dem Verstummen einer Schallquelle im Raum verstreicht, bis der Schallpegel um 60 dB gesunken ist. Der Raum wird mit einem breitbandigen Rauschen (50 – 5000 Hz) angeregt. Dann wird an mehreren Punkten im Raum der Schallpegelabfall aufgezeichnet, der sich nach dem Ausschalten der Quelle ergibt. Als Ergebnis der Untersuchungen resultiert der Kurvenverlauf der Nachhallzeit in Abhängigkeit der Frequenz. Die Nachhallzeit eines Raumes stellt eine Beurteilungsgrösse in der Raumakustik dar. Veränderungen der Nachhallzeit können auch zur Beurteilung von Lärmminderungs-Massnahmen benutzt werden.

Verschiedenes

  • Messungen durch ausgebildetes Personal
  • Normen: ISO 3382, Akustik — Messung der Nachhallzeit von Räumen mit Bezug auf andere akustische Parameter und SN EN ISO 3382-2 Messung von Parametern der Raumakustik – Teil 2: Nachhallzeit in gewöhnlichen Räumen.
  • Anforderungen an die Nachhallzeit von Räumen DIN 18041, Hörsamkeit in kleinen bis mittelgrossen Räumen