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DIN 18041 – Hörsamkeit in kleinen bis mittelgrossen Räumen

Die  Nachhallzeit ist die wichtigste raumakustische Kenngrösse der Raumakustik und wird in DIN 18041, der wichtigsten Norm hiezu im deutschsprachigen Raum, geregelt. Die Nachhallzeit beschreibt die Halligkeit eines Raumes. Davon hängt im Wesentlichen die Hörsamkeit des Raumes ab. Sie beschreibt also nicht nur die physikalischen Eingenschaften des Raumes, sondern auch die hörpsychologischen Effekte. Die Hörsamkeit ist ahängig von den Eigenschaften (Der Abstrahlcharakteristik) der Schallquelle und von der Art des Schalls (Sprechende oder singende Menschen, Musikinstrumente, Lautsprecheranlagen etc.). Sie ist ebenso abhängig von den Raumeingeschaften am Sende- und Empfangsort des Raumes. Und nicht zuletzt ist nicht zu vergessen, das Akustik nur individuell und subjektiv erlebt werden kann, denn die Menschen verfügen über keine eingebaute Referenz. Dadurch erlebt jeder eine bestimmte Akustik auf seine ureigene, individuelle und subjektive Art.

Die Hörsamkeit ist ausserdem vom Sprachverständlichkeitsindex (STI) der in EN 60268 – Objektive Bewertung der Spachverständlichkeit durch den Sprachübertragungsindex, abhängig. Es genügt also nicht, einen Raum so zu konditionieren, dass nur die Nachhallzeit angemessen ist und über einen ausgeglichen Frequenzgang verfügt. Es muss auch die Raumnutzung berücksichtigt werden.  Es spielt also eine Rolle ob ein Raum als Besprechungszimmer, als Schulzimmer, aber auch als Bankschalter oder als Veranstaltungslokal für Musikdarbietungen usw. genützt wird. Dazu spielt, als dritte wichtige Komponente, die Raumgeometrie eine wichtige Rolle.

Der Inhalt von DIN 18041 im Detail

Die detaillierte Beschreibung des gesamten Inhalts von DIN 18041 ist in Bearbeitung. Bitte schauen Sie gelegentlich immer wieder auf diese Site. Sie wird sukzessive vervollständigt.

Im Weiteren ist das nachfolgende Video Zum besseren Vertständnis der DIN 18041 sehr empfehlenswert (Nur die Tonqualitätt ist leider nicht ansprechend…).