Mit uns tönt es besser

Was ist eine optimale Raumakustik?

Eine optimale Raumakustik, so wie sie von den meisten Menschen als angenehm enpfunden wird, hängt vom Nutzungstyp des Raumes ab. Sie ist im Wesentlichen in DIN 18041 – Hörsamkeit in kleinen bis mittelgrossen Räumen geregelt. Eine optimale Raumakustik hängt von der Nachhallzeit, der Sprachverständlichkeit und von der Raumgeometrie ab. Es  gehören aber auch zusätzliche Parameter wie die frühe Nachhallzeit (early decay time, die EDT) und natürlich die Raumimpulsantwort dazu. Aus der Raumimpulsantwort können sämtliche Raumparameter abgeleitet werden.

Damit eine optimale Raumakustik erzielt werden kann, soll der Frequenzgang im Frequenzbereich zwischen 250 Hz bis 2000 Hz möglichst gleich und in einem Toleranzband für diesen Bereich plusminus 20%  linear bleiben. Oberhalb und unterhalb dieses Frequenzbereichs gibt es je nach Gruppe unterschiedliche Abweichungen.

18041 Musik und Sprache

Es gibt zwei Haupgruppen optimaler Akustik. Es handelt sich um Räume für Sprachdarbietungen oder Musikdarbietungen. Bei Räumen für Musikdarbietungen, darf die Nachhallzeit ab 250 Hz abwärts leicht ansteigen. Bei Sprachdarbietungen soll die Nachhallzeit auch zu den tiefen Frequenzen hin linear sein oder viel besser bei 100 Hz  um bis zu 40% abnehmen. Dagegen darf bei Beiden der Frequenzgang ab 2000 Hz aufwärts gleich abnehmen.

Ohne akustische Massnahmen ist die Nachhallzeit in den Mitten  und hohen Frequenzen meistens niedriger als in den Tiefen. Dies hat damit zu tun, dass die Materialien, welche in den meisten Räumen vorhanden sind, meist in den mittleren und hohen Frequenzen absorbierend sind. Dazu gehörenTeppiche, Vorhänge, Polstersessel und auch die Kleidung der Menschen. Dies führt dazu, dass in akustisch unbehandelten Räumen, der Nachhall nicht linear ist. Die Nachhallkurve verläuft somit nicht horizontal sondern sie ist von links nach rechts hin abfallend und meist nicht-linear. Dies führt dazu, dass die für die Sprachverständlichkeit notwendigen Frequnezen in den Höhen überabsorbiert und in den tiefen Frequenzen, also den Grundtönen, zu wenig absorbiert werden.

Die Absorption tiefer Frequenzen ist sehr viel schwieriger als die der  höheren Frequenzen. Oft und meist aus Unkenntnis vom aktuellen Stand der Technik und den Normen, auch aus Budgetgründen oder wegen ästhetischen Vorbehalten, wird deshalb auf geeignete Massnahmen verzichtet. Dies führt zu entscheidend mehr Lärm, die Lärm-Pegel-Spirale dreht immer stärker und das hat katastrophale Folgen: Gesundheitliche, welche mit chronischer Erkrankung, psychischen Problemen, Tinnitus, Schwerhörigkeit, Kreislaufproblemen und sogar einem Herzinfarkt enden können. Lärm macht krank!

KITA’s und Kindergärten

Schulzimmer und Hörsäle

Musikzimmer und Proberäume

Turnhallen und Werkhallen

Büro, Besprechung, Praxen und Kanzleien

Grossraumbüro, Schalterhallen und Callcenter

Hotel Lobbys, Restaurants und Ladenlokale

Professionelle Ton- und Videostudios

Veranstaltungssäle für Sprach- und/oder Musikdarbietung

Kirchen (Akustik und Elektroakustik)